PARIS - Hong Kong Airlines hat einen während der Pariser Luftfahrtmesse im Juni geschlossenen Vorvertrag mit Airbus über 30 A320-200 sowie 20 A330-200 bestätigt und die Flugzeuge nunmehr fest bestellt. Dies bestätigt Airbus am Freitag. Die Gesellschaft gab zudem einen Airbus Corporate Jetliner in Auftrag. Die Order hat einen Listenpreiswert von rund sechs Milliarden US Dollar.
Hong Kong Airlines (früher CR Airways) wurde 2001 gegründet und nahm im Juli 2003 den Flugbetrieb auf. Die Fluggesellschaft will mit den zusätzlichen Maschinen sowohl auf dem chinesischen Inlandsmarkt als auch im internationalen Geschäft weiter wachsen. Hong Kong Airlines hat neben dem Airbus-Auftrag auch noch offene Vorverträge mit Boeing über sechs 737-800 sowie zehn 787.
Wednesday, 20 February 2008
Fraport VIP-Lounge mit modernem Gesicht
FRANKFURT/M. - Die Fraport AG hat am Freitag ihre modernisierte VIP-Lounge der Öffentlichkeit vorgestellt. Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Fraport AG, Dr. Stefan Schulte, sagte vor Journalisten, damit verbessere sein Unternehmen die Dienstleistung für besonders anspruchsvolle Kunden. Die alte Lounge habe von Gestaltung und Design her nicht mehr den hohen Qualitätsansprüchen, welche Fraport an sich selbst stelle, entsprochen.
Deshalb habe man diesem Angebot ein neues Gesicht gegeben, das "elegant und unverkrampft erkenn- und erlebbar" zugleich sei. Wörtlich sagte Schulte: "Die Zeit unserer Kunden ist kostbar. Sie haben einen Anspruch auf Komfort und Ruhe inmitten des pulsierenden Flughafens. Auf Exklusivität und Diskretion kommt es bei dieser Dienstleistung gleichermaßen an. Entspanntes Reisen mit Mehrwert heißt die Devise."
Insgesamt seien in die Renovierung 350.000 Euro investiert worden. Schulte verwies darauf, dass 540 Quadratmeter Loungeflächen für diese Dienstleistung zur Verfügung stünden. Die Hauptlounge B-Transit (Gebäude 205) umfasse 430 Quadratmeter bei vier Räumen. Die Durchgangslounge am Tor 13 (Gebäude 201) sei 110 Quadratmeter groß. Die Kosten für die Inanspruchnahme dieses Services seien für die erste Person 275 Euro, für jede weitere Person hundert Euro.
Umfangreiches Leistungspaket
Schulte erklärte, für dieses Geld erhalte man ein "umfangreiches Leistungspaket" entlang der Reisekette – für das ein persönlicher Betreuer sorge. Check-in sei ebenso inbegriffen wie Ein- und Ausreiseformalitäten, der Transport von und zu den Flugzeugen direkt über den Vorfeldbereich unter Umgehung der üblichen Terminalwege und der bequeme Lounge-Aufenthalt.
Auch Protokoll des Flughafens
Frankfurt unterscheidet sich nach Angaben Schultes von den VIP-Lounges anderer Großflughäfen vor allem dadurch, dass auch die Abwicklung aller Formalitäten sowie die Sicherheitsbelange in die Dienstleistung für den Passagier einbezogen werden. Es werde Service aus einer Hand geboten. Auch würden die Mitglieder der Bundesregierung und Staatsbesuche betreut. "Unser VIP-Service ist das Protokoll des Frankfurter Flughafens. Hier werden aber nicht nur offizielle Gäste betreut, sondern Privatpersonen aus der ganzen Welt können unseren Service in Anspruch nehmen. Dies ist übrigens unabhängig von Airline und Buchungsklasse", erläuterte Schulte. Offeriert würden auch Zusatz-Services wie Shuttles in die Region und Catering gegen Aufpreis sowie Hotelbuchungen.
Zeitersparnis und Bequemlichkeit
Schulte unterstrich den Vorteil der Zeitersparnis und Bequemlichkeit für diese bevorzugt behandelten Passagiere. In beiden VIP-Lounges gebe es eigene Luftsicherheits-Kontrollstellen, womit lange Wartezeiten vermieden würden. Außerdem bestünden Einkaufsmöglichkeiten im Duty Free-Bereich in unmittelbarer Nähe zur Lounge. Schulte verwies auf die immer stärker zunehmende Akzeptanz dieser speziellen Dienstleistungen. Im ersten Halbjahr 2007 hätten 9.271 Passagiere dieses Angebot genutzt. Dies sei gegenüber dem Vorjahreszeitraum ein Plus von 18 Prozent gewesen. Die Serviceleistungen seien sogar um mehr als ein Viertel gegenüber 2006 angewachsen. Dies dokumentiere die wachsende Attraktivität des Services.
"Maßanzug" geschneidert
Schulte lobte das neue Gestaltungskonzept, das von Beate Weller – einer "Grenzgängerin zwischen Architektur und Innenarchitektur" entwickelt und umgesetzt worden sei. Für die Anforderungen des Nutzers sei ein Maßanzug geschneidert worden, der die professionelle Kompetenz und Kundenfreundlichkeit des Flughafenbetreibers widerspiegelt. Abschließend machte Schulte darauf aufmerksam, dass der Frankfurter Service mit 16 weiteren VIP-Lounges europäischer Flughäfen vernetzt sei. Es gehe in der "European VIP-Working-Group" um ein Höchstmaß an Kooperation zum Nutzen der Kunden.
Sponsoring-Vereinbarung mit Vacheron
Eine Sponsoringvereinbarung sei der VIP-Service der Fraport AG erstmals mit der Uhrenmanufaktur Vacheron Constantin eingegangen. Dieses renommierte Unternehmen habe einen Loungebereich, die einstige Bibliothek, nach seiner CI/CD-Linie eingerichtet. Ziel sei, eine "gemeinsame Kunden-Klientel in besonderer Atmosphäre in außergewöhnlichem Rahmen und angemessener Zurückhaltung" anzusprechen. "Understatement verpflichtet" sei die gemeinsame Philosophie.
Der unter Leitung von Bärbel Storch stehende VIP-Service der Fraport AG hat 22 Mitarbeiter, davon 19 Betreuer. Die jetzige Kundenstruktur besteht zur Hälfte aus Politikern, Staats- und Regierungsoberhäuptern, Ministern, Monarchen und Repräsentanten von Königshäusern, Diplomaten und Notenbankgouverneuren. Die andere Hälfte setzt sich aus Wirtschaftsführern, Business-Reisenden, Prominenten aus Kunst, Kultur und Showbusiness, Gesundheitstouristen und auch Privatreisenden zusammen.
Der VIP-Service ist außerdem mit der Vorbereitung von Staatsbesuchen, Lotsungen am General Aviation Terminal und Flügen mit Privat-Jets beschäftigt. Im Rahmen von Sonderveranstaltungen wie beispielsweise der Fußball WM 2006 oder der EU-Ratspräsidentschaft 2007 werden ebenfalls VIP-Betreuungen übernommen. Der Fuhrpark bietet zum Transport der Gäste diverse Luxus-Limousinen an.
Deshalb habe man diesem Angebot ein neues Gesicht gegeben, das "elegant und unverkrampft erkenn- und erlebbar" zugleich sei. Wörtlich sagte Schulte: "Die Zeit unserer Kunden ist kostbar. Sie haben einen Anspruch auf Komfort und Ruhe inmitten des pulsierenden Flughafens. Auf Exklusivität und Diskretion kommt es bei dieser Dienstleistung gleichermaßen an. Entspanntes Reisen mit Mehrwert heißt die Devise."
Insgesamt seien in die Renovierung 350.000 Euro investiert worden. Schulte verwies darauf, dass 540 Quadratmeter Loungeflächen für diese Dienstleistung zur Verfügung stünden. Die Hauptlounge B-Transit (Gebäude 205) umfasse 430 Quadratmeter bei vier Räumen. Die Durchgangslounge am Tor 13 (Gebäude 201) sei 110 Quadratmeter groß. Die Kosten für die Inanspruchnahme dieses Services seien für die erste Person 275 Euro, für jede weitere Person hundert Euro.
Umfangreiches Leistungspaket
Schulte erklärte, für dieses Geld erhalte man ein "umfangreiches Leistungspaket" entlang der Reisekette – für das ein persönlicher Betreuer sorge. Check-in sei ebenso inbegriffen wie Ein- und Ausreiseformalitäten, der Transport von und zu den Flugzeugen direkt über den Vorfeldbereich unter Umgehung der üblichen Terminalwege und der bequeme Lounge-Aufenthalt.
Auch Protokoll des Flughafens
Frankfurt unterscheidet sich nach Angaben Schultes von den VIP-Lounges anderer Großflughäfen vor allem dadurch, dass auch die Abwicklung aller Formalitäten sowie die Sicherheitsbelange in die Dienstleistung für den Passagier einbezogen werden. Es werde Service aus einer Hand geboten. Auch würden die Mitglieder der Bundesregierung und Staatsbesuche betreut. "Unser VIP-Service ist das Protokoll des Frankfurter Flughafens. Hier werden aber nicht nur offizielle Gäste betreut, sondern Privatpersonen aus der ganzen Welt können unseren Service in Anspruch nehmen. Dies ist übrigens unabhängig von Airline und Buchungsklasse", erläuterte Schulte. Offeriert würden auch Zusatz-Services wie Shuttles in die Region und Catering gegen Aufpreis sowie Hotelbuchungen.
Zeitersparnis und Bequemlichkeit
Schulte unterstrich den Vorteil der Zeitersparnis und Bequemlichkeit für diese bevorzugt behandelten Passagiere. In beiden VIP-Lounges gebe es eigene Luftsicherheits-Kontrollstellen, womit lange Wartezeiten vermieden würden. Außerdem bestünden Einkaufsmöglichkeiten im Duty Free-Bereich in unmittelbarer Nähe zur Lounge. Schulte verwies auf die immer stärker zunehmende Akzeptanz dieser speziellen Dienstleistungen. Im ersten Halbjahr 2007 hätten 9.271 Passagiere dieses Angebot genutzt. Dies sei gegenüber dem Vorjahreszeitraum ein Plus von 18 Prozent gewesen. Die Serviceleistungen seien sogar um mehr als ein Viertel gegenüber 2006 angewachsen. Dies dokumentiere die wachsende Attraktivität des Services.
"Maßanzug" geschneidert
Schulte lobte das neue Gestaltungskonzept, das von Beate Weller – einer "Grenzgängerin zwischen Architektur und Innenarchitektur" entwickelt und umgesetzt worden sei. Für die Anforderungen des Nutzers sei ein Maßanzug geschneidert worden, der die professionelle Kompetenz und Kundenfreundlichkeit des Flughafenbetreibers widerspiegelt. Abschließend machte Schulte darauf aufmerksam, dass der Frankfurter Service mit 16 weiteren VIP-Lounges europäischer Flughäfen vernetzt sei. Es gehe in der "European VIP-Working-Group" um ein Höchstmaß an Kooperation zum Nutzen der Kunden.
Sponsoring-Vereinbarung mit Vacheron
Eine Sponsoringvereinbarung sei der VIP-Service der Fraport AG erstmals mit der Uhrenmanufaktur Vacheron Constantin eingegangen. Dieses renommierte Unternehmen habe einen Loungebereich, die einstige Bibliothek, nach seiner CI/CD-Linie eingerichtet. Ziel sei, eine "gemeinsame Kunden-Klientel in besonderer Atmosphäre in außergewöhnlichem Rahmen und angemessener Zurückhaltung" anzusprechen. "Understatement verpflichtet" sei die gemeinsame Philosophie.
Der unter Leitung von Bärbel Storch stehende VIP-Service der Fraport AG hat 22 Mitarbeiter, davon 19 Betreuer. Die jetzige Kundenstruktur besteht zur Hälfte aus Politikern, Staats- und Regierungsoberhäuptern, Ministern, Monarchen und Repräsentanten von Königshäusern, Diplomaten und Notenbankgouverneuren. Die andere Hälfte setzt sich aus Wirtschaftsführern, Business-Reisenden, Prominenten aus Kunst, Kultur und Showbusiness, Gesundheitstouristen und auch Privatreisenden zusammen.
Der VIP-Service ist außerdem mit der Vorbereitung von Staatsbesuchen, Lotsungen am General Aviation Terminal und Flügen mit Privat-Jets beschäftigt. Im Rahmen von Sonderveranstaltungen wie beispielsweise der Fußball WM 2006 oder der EU-Ratspräsidentschaft 2007 werden ebenfalls VIP-Betreuungen übernommen. Der Fuhrpark bietet zum Transport der Gäste diverse Luxus-Limousinen an.
Suche nach Steve Fossett im "Bermuda Dreieck" von Nevada
SAN FRANCISCO (dpa) - Rund um die Uhr, seit fast zwei Wochen läuft eine der größten Suchaktionen in einer der unwirtlichsten Regionen Nordamerikas - ohne Erfolg. Von dem Flug-Abenteurer Steve Fossett (63), der am 3. September zu einem Erkundungsflug in der Wüste von Nevada gestartet war, fehlt bislang jede Spur. Das mysteriöse Verschwinden des berühmten Piloten und seiner einmotorigen Maschine ist kein Einzelfall.
Fossett war in einem Landstrich unterwegs, den die Suchteams mit dem gefürchteten "Bermuda Dreieck" vergleichen, jenem Seegebiet im Atlantik, wo zahlreiche Schiffe und Flugzeuge auf ungeklärte Weise verloren gingen.
Statt auf Fossett sind die Rettungsflieger denn auch schon auf acht alte Flugzeugwracks gestoßen. Einige sollen seit Jahrzehnten in der Wüstensonne schmoren. In dem flächenmäßig siebtgrößten aber dünn besiedelten US-Bundesstaat sind allein in den vergangenen zehn Jahren 340 Kleinflugzeuge abgestürzt. Seit den 50er Jahren wurden weitere 150 Maschinen als vermisst gemeldet, so die Zahlen der Zivilen Luftaufsichtsbehörde. "Wenn irgendwo in Nevada ein Flieger runter geht, sind die Chancen, dass es jemand sieht oder hört, denkbar schlecht", sagte Bill Schroeder von der Flugbehörde am Donnerstag dem "San Francico Chronicle".
Fossett wollte bei seinem kurzen Rundflug eine geeignete Piste für spätere Rennwagentests aus der Luft erkundschaften. Er könnte das spärlich besiedelte Große Becken in der Mitte Nevadas überflogen haben, die ausgedehnten Steppen mit den trockenen Sagebrush-Sträucher und Salzseen, die Pinienwälder am Rand der Sierra Nevada. Vielleicht zog er auch eine Runde über die 4000 Meter hohen Gebirgspässe und tiefen Schluchten der Bergkette, oder verirrte sich in die geheime "Area 51", ein Waffentestgebiet des Militärs.
Bis zu 30 Grad Celsius kletterte das Thermometer an dem Tag, als Fossett verschwand. Die Wüstenhitze mit ihren thermischen Aufwinden ist bei Piloten gefürchtet. "Wer die Thermik falsch erwischt, kann wie ein Stein aus der Luft fallen", schilderte Suchteam-Mitarbeiter John "Bumper" Morgan der Zeitung. Gefährlich seien auch die starken Windböen, die durch die Schluchten der Sierra Nevada in die Wüste ziehen.
William Ogle war vier Jahre alt, als sein Vater Charles 1964 in seiner einmotorigen Maschine auf dem Weg nach Reno irgendwo in der Wüste von Nevada verschwand. "Sie (die Suchteams) haben ein Wrack gesehen, das aus den 60er Jahren stammen könnte. Wir hoffen, dass es seines ist", sagte der heute 47-jährige Sohn des vermissten Piloten dem Sender CNN. Die Familie wollte endlich Gewissheit haben. Doch dies könnte noch Wochen dauern. Erst wenn die Suche nach Fossett beendet ist, sollen die Helfer die bereits gesichteten, alten Wracks genauer inspizieren.
Fossett war in einem Landstrich unterwegs, den die Suchteams mit dem gefürchteten "Bermuda Dreieck" vergleichen, jenem Seegebiet im Atlantik, wo zahlreiche Schiffe und Flugzeuge auf ungeklärte Weise verloren gingen.
Statt auf Fossett sind die Rettungsflieger denn auch schon auf acht alte Flugzeugwracks gestoßen. Einige sollen seit Jahrzehnten in der Wüstensonne schmoren. In dem flächenmäßig siebtgrößten aber dünn besiedelten US-Bundesstaat sind allein in den vergangenen zehn Jahren 340 Kleinflugzeuge abgestürzt. Seit den 50er Jahren wurden weitere 150 Maschinen als vermisst gemeldet, so die Zahlen der Zivilen Luftaufsichtsbehörde. "Wenn irgendwo in Nevada ein Flieger runter geht, sind die Chancen, dass es jemand sieht oder hört, denkbar schlecht", sagte Bill Schroeder von der Flugbehörde am Donnerstag dem "San Francico Chronicle".
Fossett wollte bei seinem kurzen Rundflug eine geeignete Piste für spätere Rennwagentests aus der Luft erkundschaften. Er könnte das spärlich besiedelte Große Becken in der Mitte Nevadas überflogen haben, die ausgedehnten Steppen mit den trockenen Sagebrush-Sträucher und Salzseen, die Pinienwälder am Rand der Sierra Nevada. Vielleicht zog er auch eine Runde über die 4000 Meter hohen Gebirgspässe und tiefen Schluchten der Bergkette, oder verirrte sich in die geheime "Area 51", ein Waffentestgebiet des Militärs.
Bis zu 30 Grad Celsius kletterte das Thermometer an dem Tag, als Fossett verschwand. Die Wüstenhitze mit ihren thermischen Aufwinden ist bei Piloten gefürchtet. "Wer die Thermik falsch erwischt, kann wie ein Stein aus der Luft fallen", schilderte Suchteam-Mitarbeiter John "Bumper" Morgan der Zeitung. Gefährlich seien auch die starken Windböen, die durch die Schluchten der Sierra Nevada in die Wüste ziehen.
William Ogle war vier Jahre alt, als sein Vater Charles 1964 in seiner einmotorigen Maschine auf dem Weg nach Reno irgendwo in der Wüste von Nevada verschwand. "Sie (die Suchteams) haben ein Wrack gesehen, das aus den 60er Jahren stammen könnte. Wir hoffen, dass es seines ist", sagte der heute 47-jährige Sohn des vermissten Piloten dem Sender CNN. Die Familie wollte endlich Gewissheit haben. Doch dies könnte noch Wochen dauern. Erst wenn die Suche nach Fossett beendet ist, sollen die Helfer die bereits gesichteten, alten Wracks genauer inspizieren.
Airbus und Boeing mit sehr guten Auftragseingängen
SEATTLE - Der US Flugzeugbauer Boeing konnte in diesem Jahr bislang 856 Verkehrsflugzeuge absetzen. Damit liegen die Amerikaner bereits Mitte September deutlich vor den eigenen Zahlen des Rekordjahres 2006 im gleichen Zeitraum. In den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres verkaufte Seattle 736 Flugzeuge, zum Jahresende meldete die Boeing-Sparte Commercial Airplanes schließlich 1.044 abgesetzte Einheiten.
Mit den aktuellen Werten steuern die Amerikaner auf das dritte Rekordjahr in Folge zu, nachdem schon in 2005 mit 1.002 Auftragseingängen die Marke von 1.000 verkauften Einheiten überschritten wurde. Mit 448 bestellten 737 führt das Mittelstreckenmodell von Boeing erneut die Absatzstatistik an. Ihm folgt die 787, die im laufenden Jahr schon 262 mal geordert wurde. Die Boeing 777-Serie verbuchte 101 Auftragseingänge, die 767 36.
Den letzten Platz in der Statistik belegt die 747-8. Für das Modell gingen bislang lediglich acht Bestellungen ein. Es wird jedoch erwartet, dass noch in diesem Jahr Emirates zwischen 10 und 20 Einheiten der Passagierversion 747-8 Intercontinental in Auftrag geben wird.
Auch beim europäischen Flugzeugbauer Airbus laufen die Geschäfte im Jahr 2007 gut. Toulouse meldet bis Ende August 713 neu in die Auftragsbücher geschriebene Bestellungen. Bei den Europäern liegt die Mittelstreckenserie A320 mit 415 Auftragseingängen ebenfalls vorn.
Der A350 XWB konnte 152 Bestellungen auf sich ziehen und belegt damit Rank zwei, gefolgt von 137 Aufträgen für die A330/A340-Modelle. Das Großraumflugzeug A380 wurde in diesem Jahr neun mal geordert. Im Geschäftsjahr 2006 verkaufte Airbus insgesamt 790 Verkehrsflugzeuge.
Mit den aktuellen Werten steuern die Amerikaner auf das dritte Rekordjahr in Folge zu, nachdem schon in 2005 mit 1.002 Auftragseingängen die Marke von 1.000 verkauften Einheiten überschritten wurde. Mit 448 bestellten 737 führt das Mittelstreckenmodell von Boeing erneut die Absatzstatistik an. Ihm folgt die 787, die im laufenden Jahr schon 262 mal geordert wurde. Die Boeing 777-Serie verbuchte 101 Auftragseingänge, die 767 36.
Den letzten Platz in der Statistik belegt die 747-8. Für das Modell gingen bislang lediglich acht Bestellungen ein. Es wird jedoch erwartet, dass noch in diesem Jahr Emirates zwischen 10 und 20 Einheiten der Passagierversion 747-8 Intercontinental in Auftrag geben wird.
Auch beim europäischen Flugzeugbauer Airbus laufen die Geschäfte im Jahr 2007 gut. Toulouse meldet bis Ende August 713 neu in die Auftragsbücher geschriebene Bestellungen. Bei den Europäern liegt die Mittelstreckenserie A320 mit 415 Auftragseingängen ebenfalls vorn.
Der A350 XWB konnte 152 Bestellungen auf sich ziehen und belegt damit Rank zwei, gefolgt von 137 Aufträgen für die A330/A340-Modelle. Das Großraumflugzeug A380 wurde in diesem Jahr neun mal geordert. Im Geschäftsjahr 2006 verkaufte Airbus insgesamt 790 Verkehrsflugzeuge.
A380 schwebt zu den Airport Days Hamburg ein - Infos zur Flugroute
HAMBURG (ots) - Wenn die Airport Days Hamburg 2007 am Sonnabend, 15. September, die Pforten öffnen, erlebt Hamburg bereits das erste fliegerische Highlight: Um ca. 11.15 Uhr gibt sich der Airbus A380 die Ehre und setzt zur Premieren-Landung am Hamburg Airport an. An beiden Veranstaltungstagen wird sich das modernste Verkehrsflugzeug der Welt dem Publikum im Ausstellungsbereich der Airport Days Hamburg präsentieren.
Zwischen 10.45 Uhr und 11.15 Uhr zeigt sich die A380 am Himmel über Norddeutschland
Abhängig von guten Wetterverhältnissen nimmt das größte Passagierflugzeug der Welt über folgende Flugroute Kurs auf Hamburg Airport: Elbe - Stade - Finkenwerder - Groß Flottbek - Bahrenfeld - HSH Nordbank Arena - Stellingen - Niendorf. Bei einem Tiefflug über den Airport Days Hamburg - einem sogenannten "Low Approach" - wird die A380 über die Start- und Landebahn am Hamburg Airport schweben.
Luftige Grüße an Hamburg und Umgebung
Nach diesem ersten "Hallo" an die Gäste der Airport Days Hamburg dreht die A380 abhängig von guten Wetterverhältnissen eine große Begrüßungsrunde über die Hansestadt und das angrenzende Schleswig-Holstein: Langenhorn - Poppenbüttel - Rahlstedt - Barsbüttel - Boberg - Moorfleet - Hamm - Eilbek - Barmbek - Stadtpark - City Nord. Bei diesem Überflug über das Hamburger Stadtgebiet wird der Airbus A380 bestens zu bestaunen sein: Bei einer Flughöhe von 2.000 Fuß können sich Flugzeugfans auf gute Sichtbarkeit freuen, sofern es die Wetter- und Wolkenverhältnisse zulassen. Um ca. 11.15 Uhr wird der Airbus A380 auf dem Hamburg Airport landen und dort bis Sonntagnachmittag, 16.45 Uhr, für die Besucher der Airport Days Hamburg zu sehen sein.
Am Sonnabend ab 18.00 Uhr ist die A380 gemeinsam mit vielen anderen modernen und historischen Flugzeugen die atemberaubende Hintergrundkulisse für das NDR Open-Air-Konzert von Roger Cicero und Bigband.
Zum Hintergrund
Für die Airport Days Hamburg öffnen sich am 15. und 16. September 2007 die Vorfelder von Hamburg Airport und der Lufthansa Technik (LHT) sowie die Hallen der LHT für die Besucherinnen und Besucher. Während der Flugverkehr am Hamburg Airport weiterläuft, bilden diese für die Öffentlichkeit normalerweise unzugänglichen Orte die perfekte Kulisse für die Stars der Lüfte aus aller Welt.
Zu den Airport Days Hamburg werden rund 120 moderne und historische Flugzeuge erwartet. So stehen polierte Rümpfe aus Metall und hölzerne, mit Stoff bespannte Tragflächen fliegender Oldtimer Seite an Seite mit den Flugzeugen von heute, denn auch ein Airbus A380-800 und eine Boeing 737-500 sind mit dabei. Mit vielen der Flugzeuge, wie zum Beispiel der Lisunov Li-2 und der Antonov An-2, sowie mehreren Hubschraubern werden Rundflüge angeboten.
Veranstalter der Airport Days sind Hamburg Airport, Lufthansa Technik und der Norddeutsche Rundfunk (NDR), der ein vielfältiges Bühnen- und Aktionsprogramm für Groß und Klein bietet. Am Sonnabend, 15. September, präsentieren NDR 2 und NDR 90,3 ab 18 Uhr auf der großen NDR Bühne ein Open-Air-Konzert mit Roger Cicero. Mit seiner Bigband sorgt er für unverwechselbaren Swing. Im Vorprogramm des Abends sind Ina Müller, Regy Clasen und Michy Reincke live auf der Bühne zu sehen.
Das Tagesprogramm der Airport Days Hamburg findet am 15. und 16. September von 10 bis 18 Uhr statt. Am Sonnabend startet das NDR Open-Air-Konzert um 18 Uhr.
Zwischen 10.45 Uhr und 11.15 Uhr zeigt sich die A380 am Himmel über Norddeutschland
Abhängig von guten Wetterverhältnissen nimmt das größte Passagierflugzeug der Welt über folgende Flugroute Kurs auf Hamburg Airport: Elbe - Stade - Finkenwerder - Groß Flottbek - Bahrenfeld - HSH Nordbank Arena - Stellingen - Niendorf. Bei einem Tiefflug über den Airport Days Hamburg - einem sogenannten "Low Approach" - wird die A380 über die Start- und Landebahn am Hamburg Airport schweben.
Luftige Grüße an Hamburg und Umgebung
Nach diesem ersten "Hallo" an die Gäste der Airport Days Hamburg dreht die A380 abhängig von guten Wetterverhältnissen eine große Begrüßungsrunde über die Hansestadt und das angrenzende Schleswig-Holstein: Langenhorn - Poppenbüttel - Rahlstedt - Barsbüttel - Boberg - Moorfleet - Hamm - Eilbek - Barmbek - Stadtpark - City Nord. Bei diesem Überflug über das Hamburger Stadtgebiet wird der Airbus A380 bestens zu bestaunen sein: Bei einer Flughöhe von 2.000 Fuß können sich Flugzeugfans auf gute Sichtbarkeit freuen, sofern es die Wetter- und Wolkenverhältnisse zulassen. Um ca. 11.15 Uhr wird der Airbus A380 auf dem Hamburg Airport landen und dort bis Sonntagnachmittag, 16.45 Uhr, für die Besucher der Airport Days Hamburg zu sehen sein.
Am Sonnabend ab 18.00 Uhr ist die A380 gemeinsam mit vielen anderen modernen und historischen Flugzeugen die atemberaubende Hintergrundkulisse für das NDR Open-Air-Konzert von Roger Cicero und Bigband.
Zum Hintergrund
Für die Airport Days Hamburg öffnen sich am 15. und 16. September 2007 die Vorfelder von Hamburg Airport und der Lufthansa Technik (LHT) sowie die Hallen der LHT für die Besucherinnen und Besucher. Während der Flugverkehr am Hamburg Airport weiterläuft, bilden diese für die Öffentlichkeit normalerweise unzugänglichen Orte die perfekte Kulisse für die Stars der Lüfte aus aller Welt.
Zu den Airport Days Hamburg werden rund 120 moderne und historische Flugzeuge erwartet. So stehen polierte Rümpfe aus Metall und hölzerne, mit Stoff bespannte Tragflächen fliegender Oldtimer Seite an Seite mit den Flugzeugen von heute, denn auch ein Airbus A380-800 und eine Boeing 737-500 sind mit dabei. Mit vielen der Flugzeuge, wie zum Beispiel der Lisunov Li-2 und der Antonov An-2, sowie mehreren Hubschraubern werden Rundflüge angeboten.
Veranstalter der Airport Days sind Hamburg Airport, Lufthansa Technik und der Norddeutsche Rundfunk (NDR), der ein vielfältiges Bühnen- und Aktionsprogramm für Groß und Klein bietet. Am Sonnabend, 15. September, präsentieren NDR 2 und NDR 90,3 ab 18 Uhr auf der großen NDR Bühne ein Open-Air-Konzert mit Roger Cicero. Mit seiner Bigband sorgt er für unverwechselbaren Swing. Im Vorprogramm des Abends sind Ina Müller, Regy Clasen und Michy Reincke live auf der Bühne zu sehen.
Das Tagesprogramm der Airport Days Hamburg findet am 15. und 16. September von 10 bis 18 Uhr statt. Am Sonnabend startet das NDR Open-Air-Konzert um 18 Uhr.
Meinl Airports International erwirbt Flughafen in Russland
JERSEY (ots) - Meinl Airports International hat 100 Prozent am Flughafen "Mukhino" in Ulan Ude in Russland erworben. Die Kaufverträge wurden bereits im August unterzeichnet, nun hat auch die russische Kartellbehörde dem Erwerb durch Meinl Airports International zugestimmt.
Russische Regierung unterstützt Ausbau des Tourismus in der Region
Ulan Ude ist die Hauptstadt der Republik Buryatien in Russland, die international vor allem durch den Baikalsee, mit 25 Mio. Jahren der älteste See und zudem der größte Süßwasserspeicher der Welt, bekannt ist. In Ulan Ude selbst wohnen etwa 350.000 Menschen, im Einzugsgebiet des Flughafens mehr als 500.000. Die russische Regierung hat der Region den besonderen Status als "Touristische Entwicklungszone" verliehen. Neben dem Investitionsprogramm des russischen Staates werden insbesondere Investitionen privater Investoren gefördert, so dass sich für den Flughafen ein enormes Wachstumspotential bietet. Der Flughafen besitzt eine 3,3 km lange, erst 2006 neu gebaute Landebahn und hat damit alle Kapazitäten für Langstrecken-Maschinen. Der "Mukhino" Airport ist bereits heute ein kommerziell genutzter Flughafen mit Linien- und Charterverkehr, wobei zur Zeit noch mehrheitlich innerrussische Ziele angeflogen werden. Ulan Ude hat kürzlich den Status eines internationalen Flughafens erlangt. Neben Zielen in Europa werden nun verstärkt auch Flüge in und aus dem asiatischen Raum angeflogen. So ist Peking nur etwas mehr als eine Flugstunde entfernt. Das Passagieraufkommen belief sich in 2006 auf 150.000 Passagiere und wird in den kommenden Jahren massiv ansteigen.
Kaufpreis USD 24 Mio. - große Investitionen geplant
Der Kaufpreis für den Flughafen beläuft sich auf USD 24 Mio. Meinl Airports International wird neben der Modernisierung des Flughafens erhebliche Investitionen in gewerblich genutzte Flughafeninfrastruktur tätigen. Roman Himmler, Chairman der Meinl Airport Managers, erklärt: "Wir werden unser Investitionsprogramm in den nächsten Wochen mit Vertretern der russischen Regierung finalisieren und im Anschluss natürlich unseren Investoren Details bekannt geben." Nadine Gilles, Board Member der Meinl Airport Managers, ergänzt "Wir sehen im Flughafen Ulan Ude erhebliches Wachstumspotential, zumal die Baikalsee-Region nicht nur für den aufstrebenden klassischen Tourismus ideal ist, sondern aufgrund ihrer Besonderheiten auch für Forschungsreisen und Spezialtourismus faszinierende Anreize bietet."
Erster russischer Flughafen im Besitz internationaler Investoren
Die Akquisition des Flughafens Ulan Ude ist aber nicht nur die erste Flughafenakquisition der Meinl Airports International, sondern auch der erste russische Flughafen überhaupt, der an einen internationalen Investor verkauft wurde. Damit ist dieses Projekt richtungsweisend für die Zukunft und für Meinl Airports International ein erster erfolgreicher Eintritt in den Wachstumsmarkt Russland, dem weitere folgen werden.
Mehrere Flughafen-Projekte in fortgeschrittener Due Diligence
Die Projekt-Pipeline der Meinl Airports International umfasst eine Reihe weiterer Flughäfen in Due Diligence, wobei der Großteil in den Kernmärkten der Gesellschaft - Zentral- und Osteuropa inklusive der russischen Föderation - liegt.
Alitalia verbessert Ergebnis - Ryanair will Strecken kaufen
MAILAND - Alitalia konnte im ersten Halbjahr 2007 ihre Nettoverluste leicht reduzieren. Der Fehlbetrag von 127,4 Millionen Euro aus dem operativen Geschäft fiel rund 2,3 Prozent geringer aus als im gleichen Vorjahreszeitraum. Insgesamt verlor Alitalia trotz eines von 2,24 auf 2,31 Milliarden Euro gestiegenen Umsatzes 211,1 Millionen Euro. Im zweiten Quartal belasteten gestiegene Kerosinpreise sowie Streiks das Ergebnis.
Allein Arbeitsniederlegungen der Beschäftigten hätten zu Umsatzeinbußen von rund 65 Millionen Euro geführt, so Alitalia in einer Stellungnahme. Dadurch sei der Quartalsverlust um 11 Millionen Euro höher ausgefallen, als erwartet. Die italienische Regierung sucht derzeit nach Investoren für das von ihr gehaltene 49,9 Prozent Paket an der Gesellschaft.
Alitalia kündigte an, dass der Gesamtjahrsverlust zwar geringer ausfallen werde, als der des abgelaufenen Geschäftsjahres. Dennoch sei am Ende des Jahres ein höheres Defizit zu erwarten, als ursprünglich angenommen. Alitalia Vorstandschef Prato betonte, dass die Airline dennoch über ausreichende Kapitalreserven verfüge, um noch zumindest ein Jahr aus eigener Kraft fliegen zu können.
Unterdessen wird auch ein Verkauf unrentabler Strecken diskutiert. Rund 80 Verbindungen von den Flughäfen Malpensa und Orio al Serio nahe Mailand sollen geschlossen und an einen Konkurrenten abgetreten werden. Alitalia plant nach Medienberichten Anfang des Monats, allein am Mailänder Flughafen Malpensa 154 Verbindungen täglich zu streichen und nach Rom zu verlegen.
In Rede steht eine Übernahme der Streckennetze durch Ryanair. Die irische LowCost Gesellschaft hatte wiederholt Interesse an einem Ausbau ihrer Italienrouten bekundet. Am kommenden Freitag wird Ryanair ein offizielles Angebot vorstellen, sagte eine Sprecher in Dublin. Die Gesellschaft will an den Flughäfen 18 zusätzliche Boeing 737 stationieren und in die Streckenrechte eine Milliarden US Dollar investieren.
Allein Arbeitsniederlegungen der Beschäftigten hätten zu Umsatzeinbußen von rund 65 Millionen Euro geführt, so Alitalia in einer Stellungnahme. Dadurch sei der Quartalsverlust um 11 Millionen Euro höher ausgefallen, als erwartet. Die italienische Regierung sucht derzeit nach Investoren für das von ihr gehaltene 49,9 Prozent Paket an der Gesellschaft.
Alitalia kündigte an, dass der Gesamtjahrsverlust zwar geringer ausfallen werde, als der des abgelaufenen Geschäftsjahres. Dennoch sei am Ende des Jahres ein höheres Defizit zu erwarten, als ursprünglich angenommen. Alitalia Vorstandschef Prato betonte, dass die Airline dennoch über ausreichende Kapitalreserven verfüge, um noch zumindest ein Jahr aus eigener Kraft fliegen zu können.
Unterdessen wird auch ein Verkauf unrentabler Strecken diskutiert. Rund 80 Verbindungen von den Flughäfen Malpensa und Orio al Serio nahe Mailand sollen geschlossen und an einen Konkurrenten abgetreten werden. Alitalia plant nach Medienberichten Anfang des Monats, allein am Mailänder Flughafen Malpensa 154 Verbindungen täglich zu streichen und nach Rom zu verlegen.
In Rede steht eine Übernahme der Streckennetze durch Ryanair. Die irische LowCost Gesellschaft hatte wiederholt Interesse an einem Ausbau ihrer Italienrouten bekundet. Am kommenden Freitag wird Ryanair ein offizielles Angebot vorstellen, sagte eine Sprecher in Dublin. Die Gesellschaft will an den Flughäfen 18 zusätzliche Boeing 737 stationieren und in die Streckenrechte eine Milliarden US Dollar investieren.
Neue Pläne für den Flughafen Mönchengladbach
MÖNCHENGLADBACH - Die Flughafengesellschaft Mönchengladbach (FMG) hat die Ausbaupläne für den Flughafen geändert. Statt der bisher vorgesehenen 2.320 Meter Start- und Landebahn beantragt die FMG nun eine Verlängerung der bestehenden Start- und Landebahn auf 1.850 Meter. Dies wurde heute im Verkehrsausschuss des Regionalrates verkündet. Der Altantrag ist laut Bezirksregierung Düsseldorf mit sofortiger Wirkung nicht mehr Gegenstand des bisherigen Planfeststellungsverfahrens. "Damit ist dieses Verfahren beendet; eine Bescheidung ist nicht mehr notwendig", heißt es in einer Mitteilung der Bezirksregierung.
Mit dem neuen Antragsgegenstand, für den noch die entsprechenden Planunterlagen und Gutachten erarbeitet werden müssen, wird ein neues Planfeststellungsverfahren zum Ausbau des Verkehrslandeplatzes Mönchengladbach beginnen. Eine Änderung des Gebietsentwicklungsplans (GEP) ist für die Verlängerung der Stadt- und Landebahn auf 1.850 Meter nicht erforderlich.
Die Antragsänderung ist Ausfluss eines mehrwöchigen Diskussionsprozesses zwischen den städtischen Mitgliedern im Aufsichtsrat der NVV, der Geschäftsführung der NVV und der Flughafengesellschaft. Oberbürgermeister Norbert Bude sieht in der Antragsänderung durch die FMG eine große Chance für Mönchengladbach und die Region. "Fakt ist, dass wir selbst mit einer Bahn von 1.850 Metern vom weltweiten Wachstumsschub des Flugverkehrs profitieren werden. Untersuchungen haben ergeben, dass auch in diesem Fall interessante Flugverkehre im Entfernungstakt von zwei Stunden mit entsprechenden Flugzeugen wie der Boeing 737 oder dem Airbus 319 angeboten werden können. Damit einher geht die große Chance, dass sich der Flughafen durch die vernünftige Konstellation mit 1.850 Metern zu einer Jobmaschine entwickeln kann", so Oberbürgermeister Norbert Bude. "Ich habe immer betont, dass der Ausbau der Start- und Landebahn und damit die erhöhte Frequentierung des Flughafens nicht nur für die Mönchengladbacher Wirtschaft, sondern für die gesamte Region immens wichtig ist. Jetzt sehen wir eine reelle Chance, die gesetzten Ziele zu erreichen", so Bude weiter.
Mit dem neuen Antragsgegenstand, für den noch die entsprechenden Planunterlagen und Gutachten erarbeitet werden müssen, wird ein neues Planfeststellungsverfahren zum Ausbau des Verkehrslandeplatzes Mönchengladbach beginnen. Eine Änderung des Gebietsentwicklungsplans (GEP) ist für die Verlängerung der Stadt- und Landebahn auf 1.850 Meter nicht erforderlich.
Die Antragsänderung ist Ausfluss eines mehrwöchigen Diskussionsprozesses zwischen den städtischen Mitgliedern im Aufsichtsrat der NVV, der Geschäftsführung der NVV und der Flughafengesellschaft. Oberbürgermeister Norbert Bude sieht in der Antragsänderung durch die FMG eine große Chance für Mönchengladbach und die Region. "Fakt ist, dass wir selbst mit einer Bahn von 1.850 Metern vom weltweiten Wachstumsschub des Flugverkehrs profitieren werden. Untersuchungen haben ergeben, dass auch in diesem Fall interessante Flugverkehre im Entfernungstakt von zwei Stunden mit entsprechenden Flugzeugen wie der Boeing 737 oder dem Airbus 319 angeboten werden können. Damit einher geht die große Chance, dass sich der Flughafen durch die vernünftige Konstellation mit 1.850 Metern zu einer Jobmaschine entwickeln kann", so Oberbürgermeister Norbert Bude. "Ich habe immer betont, dass der Ausbau der Start- und Landebahn und damit die erhöhte Frequentierung des Flughafens nicht nur für die Mönchengladbacher Wirtschaft, sondern für die gesamte Region immens wichtig ist. Jetzt sehen wir eine reelle Chance, die gesetzten Ziele zu erreichen", so Bude weiter.
Air Berlin fliegt ab November drei neue Ziele von München aus an
BERLIN - Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft nimmt ab München drei neue Ziele auf. Ab 5. November 2007 verbindet Air Berlin die bayerische Landeshauptstadt mit London, Mailand und Wien. Zudem verbessert die Airline die Fluganbindung an Hannover.
In London fliegt Air Berlin den Flughafen Stansted an, in Mailand den Flughafen Orio al Serio (Bergamo). Beide neuen Ziele bedient Air Berlin von Montag bis Freitag immer morgens und abends, samstags und sonntags je einmal am Tag. Von München nach Wien wird es dann werktäglich zwei Flüge, sowie am Sonntag eine Verbindung geben.
Auch innerdeutsch knüpft Air Berlin ihr Netz ab München enger. Statt bisher viermal täglich erhöht Air Berlin die Anbindung an Hannover auf dann sechsmal täglich von montags bis freitags. Insgesamt bietet Air Berlin von München 50 Destinationen in Deutschland, Europa und Nordafrika an.
CSA bestellt acht Airbus A319
RAG - Die tschechische CSA Czech Airlines hat bei Airbus acht A319 zur Auslieferung zwischen 2011 und 2012 bestellt. Mit den Maschinen will die staatlich kontrollierte Gesellschaft Flugzeuge des Typs Boeing 737-500 ersetzen. Das SkyTeam-Mitglied CSA hatte bereits im April 2005 sechs A319 sowie sechs A320 bestellt. Der Auftrag soll bis September 2008 erfüllt werden und beinhaltete auch Optionen für zusätzliche Maschinen, die CSA jetzt ausübte.
Nach Unfällen mit Dash 8Q400: Grounding bei mehreren Airlines
FRANKFURT/M. / WIEN - Nach dem Aufruf des Flugzeugbauers Bombardier, alle Modelle des Typs Dash 8Q-400 mit mehr als 10.000 Betriebsstunden inspizieren zu lassen, haben mehrere Fluggesellschaften betroffene Flugzeuge vorübergehend "gegroundet". Bei der für Lufthansa operierenden Regionalfluggesellschaft Augsburg Airways (Foto) mussten vier der sechs Dash 8Q-400 am Boden bleiben. Zu Flugausfällen kam es nach Angaben eines Lufthansa-Sprechers am Mittwoch aber nicht, da andere Regionalpartner wie Eurowings und Cityline eingesprungen seien.
Deutlich stärker betroffen war am Mittwoch die Austrian Airlines Gruppe. Nach der Empfehlung des kanadischen Flugzeugherstellers musste die Tochtergesellschaft Tyrolean Airways acht ihrer zehn Dash 8Q-400 aus dem Verkehr ziehen. Am Mittwoch fielen daher 20 Flüge aus. Die mit SkyEurope heiß umkämpfte Strecke zwischen Wien und Innsbruck konnte aber aufrecht erhalten werden.
Vom Regionalflugzeug 8Q-400 werden derzeit weltweit 140 Exemplare eingesetzt, 215 sind bei Bombardier fest bestellt. In Europa besitzt neben Augsburg Airways und Austrian Airlines die von zwei Zwischenfällen betroffenen SAS 33 Flugzeuge, Flybe 29 Flugzeuge, Widerøe vier Flugzeuge und Luxiar drei Flugzeuge. Nicht alle Fluggesellschaften haben die Dash 8Q-400 sofort außer Dienst gestellt. So wurde bekannt, dass die australische Qantas ihre Flüge planmäßig durchgeführt hat und erst in der Nacht genauere Untersuchungen vornehmen ließ.
Wie bei den beiden SAS-Zwischenfällen wurden in der Vergangenheit bereits zwei andere Probleme mit dem Fahrwerk der Dash 8Q-400 bekannt, bei der beide Male die japanische Fluggesellschaft All Nippon Airways betroffen war. 2004 versagte bei der Landung am Kochi Airport das rechte Fahrwerk. Am 13. März 2007 konnte ANA Flug 1603 das Bugfahrwerk nicht ausfahren, landete aber sicher auf der Nase. In der Folge wies Bombardier alle Betreiber des Flugzeugtyps an, das Bugfahrwerk untersuchen zu lassen.
Innerhalb von vier Tagen wurden zwei Dash 8Q-400 der skandinavischen Fluggesellschaft SAS bei der Landung beschädigt, nachdem das rechte Fahrwerk gebrochen war. In Litauens Hauptstadt Vilnius blieben am frühen Mittwochmorgen alle Personen an Bord unverletzt. Nach einem fast identischen Unfall am vergangenen Sonntag im dänischen Aalborg mussten elf Passagiere im Krankenhaus behandelt werden.
SAS zog nach dem zweiten Zwischenfall umgehend alle 33 Dash 8 Q400 bis auf weiteres aus dem Verkehr. Allein am Mittwoch mussten daher in Kopenhagen 103 Flüge abgesagt werden. In Dänemark und Schweden waren nach Unternehmensangaben aus Stockholm mehr als 9.000 Passagiere betroffen. Das Unternehmen schätzt die Kosten für das Grounding der Maschinen auf auf 1,1 bis 1,6 Millionen Euro pro Tag.
Deutlich stärker betroffen war am Mittwoch die Austrian Airlines Gruppe. Nach der Empfehlung des kanadischen Flugzeugherstellers musste die Tochtergesellschaft Tyrolean Airways acht ihrer zehn Dash 8Q-400 aus dem Verkehr ziehen. Am Mittwoch fielen daher 20 Flüge aus. Die mit SkyEurope heiß umkämpfte Strecke zwischen Wien und Innsbruck konnte aber aufrecht erhalten werden.
Vom Regionalflugzeug 8Q-400 werden derzeit weltweit 140 Exemplare eingesetzt, 215 sind bei Bombardier fest bestellt. In Europa besitzt neben Augsburg Airways und Austrian Airlines die von zwei Zwischenfällen betroffenen SAS 33 Flugzeuge, Flybe 29 Flugzeuge, Widerøe vier Flugzeuge und Luxiar drei Flugzeuge. Nicht alle Fluggesellschaften haben die Dash 8Q-400 sofort außer Dienst gestellt. So wurde bekannt, dass die australische Qantas ihre Flüge planmäßig durchgeführt hat und erst in der Nacht genauere Untersuchungen vornehmen ließ.
Wie bei den beiden SAS-Zwischenfällen wurden in der Vergangenheit bereits zwei andere Probleme mit dem Fahrwerk der Dash 8Q-400 bekannt, bei der beide Male die japanische Fluggesellschaft All Nippon Airways betroffen war. 2004 versagte bei der Landung am Kochi Airport das rechte Fahrwerk. Am 13. März 2007 konnte ANA Flug 1603 das Bugfahrwerk nicht ausfahren, landete aber sicher auf der Nase. In der Folge wies Bombardier alle Betreiber des Flugzeugtyps an, das Bugfahrwerk untersuchen zu lassen.
Innerhalb von vier Tagen wurden zwei Dash 8Q-400 der skandinavischen Fluggesellschaft SAS bei der Landung beschädigt, nachdem das rechte Fahrwerk gebrochen war. In Litauens Hauptstadt Vilnius blieben am frühen Mittwochmorgen alle Personen an Bord unverletzt. Nach einem fast identischen Unfall am vergangenen Sonntag im dänischen Aalborg mussten elf Passagiere im Krankenhaus behandelt werden.
SAS zog nach dem zweiten Zwischenfall umgehend alle 33 Dash 8 Q400 bis auf weiteres aus dem Verkehr. Allein am Mittwoch mussten daher in Kopenhagen 103 Flüge abgesagt werden. In Dänemark und Schweden waren nach Unternehmensangaben aus Stockholm mehr als 9.000 Passagiere betroffen. Das Unternehmen schätzt die Kosten für das Grounding der Maschinen auf auf 1,1 bis 1,6 Millionen Euro pro Tag.
Arik Air bestellt bei Boeing weitere 15 Flugzeuge
SEATTLE - Die nigerianische Arik Air Limited hat bei Boeing weitere 15 Maschinen im Listenpreiswert von rund 1,75 Milliarden US Dollar bestellt. Dies teilte Boeing am Mittwoch in Seattle mit. Der Auftrag umfasst zehn 737-800, eine 777-300ER (zuvor einem unbenannten Kunden zugeschrieben) sowie vier 787-9. Erst im April wurde bekannt, dass die 2006 gegründete Arik Air im schon Frühjahr 2007 bei Boeing drei 787-9, zwei 777-200LR und zwei 777-300ER bestellt hatte.
Boeing kündigte zudem an, Arik Air bei ihrer Zulassung durch die FAA für den amerikanischen Luftverkehrsmarkt zu unterstützen. Arik Air Vorstandschef Michael McTighe will mit den von einer Gesellschaft bestellen Langstreckenmaschinen künftig auch Direktflüge von Lagos in die Vereinigten Staaten anbieten. Boeing konnte im laufenden Jahr mit der Bestellung bislang 855 Flugzeuge absetzen.
Boeing: Zulieferkette für 787 läuft noch nicht glatt
SEATTLE - Boeing Vorstandschef W. James McNerney hat während einer Anlegerkonferenz Stockungen in der Zulieferkette der Boeing 787 für die erneuten Verzögerungen im Programm verantwortlich gemacht. In der vergangenen Woche musste Boeing den Erstflug der Maschine ein weiteres Mal verlegen (aero.de berichtete). Die 787 soll jetzt frühestens im November zu ihrem Jungfernflug abheben und damit auch in die praktische Testphase der Zulassungsverfahren starten.
McNerney sagte, dass noch immer Lieferengpässe bei den für die 787 benötigten Spezialniete bestehen. Die aus Aluminium und Titan gefertigten Stifte des Zulieferers Alcoa stünden nicht in ausreichender Menge für die Serienfertigung zur Verfügung. Alcoa gestand im Mai ein, die Lieferziele für die Stifte aufgrund hoher Nachfrage und Kapazitätsengpässen in der eigenen Produktion nicht einhalten zu können (aero.de berichtete). Boeing musste für den Rollout der Maschine am 8. Juli zunächst Ersatzniete verbauen, mit denen das Flugzeug jedoch nicht flugtauglich ist.
Auch die Inbetriebnahme der Bordelektronik liegt nach Meldungen aus Unternehmenskreisen noch Wochen entfernt. Das "power on" ist stets ein wichtiger Meilenstein in der Fertigung eines neuen Musters. Montagearbeiter in Seattle verlegen derzeit noch Kabelbäume, die eigentlich von den Rumpfzulieferern schon hätten vorinstalliert werden sollen. Um den Termin für den Rollout einzuhalten, wurden die einzelnen Sektionen von Vought Aircraft jedoch noch unfertig an das Werk Everett (US Bundesstaat Washington) geliefert.
Boeing zieht aktuell Facharbeiter aus anderen Werken in Everett zusammen, um die Verzögerungen in Grenzen zu halten. Montagekräfte auch aus Rüstungssparten des Konzerns werden in Everett eingesetzt.
Die Zulieferkette der 787 hole indes zwar Tag für Tag auf. "Wenn ich ehrlich sein soll, läuft sie aber noch nicht glatt", so McNerney. Auch Entwicklungsverzögerungen in der Flugsoftware hätten das Programm beeinträchtigt. Nach Ansicht von McNerney habe die rasche Erholung der Luftfahrtbranche nach dem Markteinbruch in Folge des 11. September 2001 viele Unternehmen überrascht. Erst jetzt würden die Kapazitäten wieder hochgefahren.
McNerney geht dennoch weiter davon aus, den Termin für die erste Auslieferung einer 78 an Initialkunden All Nippon Airways (ANA) einhalten zu können. "Das Vorhaben ist ambitioniert, aber wir verfügen über die Ressourcen, es zu schaffen."
In der Konferenz nahm McNerney auch Stellung zur Positionierung seines Unternehmens gegen den neuen Airbus A350 XWB. Boeing sehe in dem Flugzeug in erster Linie einen Konkurrenten der 777-Serie. Das Management werde entsprechend reagieren. Allerdings stehe eher eine Überarbeitung der 777 im Raum, als die Entwicklung eines neuen Flugzeugs, so McNerney. Boeing habe noch Zeit zu handeln.
"Schwarze Liste" der EU aktualisiert - Mahan Air mit Flugverbot
BRÜSSEL - Die Europäische Kommission hat die Liste der Luftfahrtunternehmen, gegen die in der EU eine Betriebsuntersagung ergangen ist, heute aktualisiert. Dem gemeinschaftsweiten Flugverbot unterliegt nunmehr auch erstmals die iranische Mahan Air. Der Gesellschaft wurde bereits Ende Juli die Betriebsgenehmigung für Großbritannien entzogen.
Es wurde bekannt, dass die Langstreckenmaschinen der Mahan Air nicht mit dem vorgeschriebenen Kollisionswarnsystem TCAS ausgerüstet waren. Mahan Air flog auch dreimal wöchentlich die Strecke Düsseldorf - Teheran. Die "Schwarze Liste" der Europäischen Kommission wird quartalsweise aktualiert und im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht.
Es wurde bekannt, dass die Langstreckenmaschinen der Mahan Air nicht mit dem vorgeschriebenen Kollisionswarnsystem TCAS ausgerüstet waren. Mahan Air flog auch dreimal wöchentlich die Strecke Düsseldorf - Teheran. Die "Schwarze Liste" der Europäischen Kommission wird quartalsweise aktualiert und im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht.
QinetiQ stellt inoffiziellen Weltrekord für UAVs auf
HITE SANDS - Der Zephyr High Altitude Long Endurance (HALE) hat einen inoffiziellen, neuen Dauerflugrekord für unbemannte Luftfahrzeuge (UAVs) aufgestellt. Am Raketentestgelände der US Streitkräfte in White Sands (US Bundesstaat New Mexico) flog der Prototyp der Firma QinetiQ 54 Stunden am Stück und baute damit die Ergebnisse von Testflügen der Jahre 2005 und 2006 weiter aus.
Der Zephyr weist eine Spannweite von 18 Metern auf, wiegt jedoch dank des Einsatzes leichter Kohlefaserbauteile lediglich 30 Kilogramm. Tagsüber wird das Flugzeug von Solarenergie angetrieben. Nachts übernehmen Litium-Schwefel-Akkus die Energieversorgung. Unter teils schwierigen Witterungsbedingungen erreichte das Luftfahrzeug eine maximale Höhe von knapp 17.800 Metern.
Der von der verantwortlichen Fédération Aéronautique Internationale (FAI) dokumentierte, offizielle Weltrekord für Dauerflüge unbemannter Fluggeräte wurde am 22. März 2001 vom Northrop Grumman RQ-4A Global Hawk aufgestellt. Die Konstruktion flog 30 Stunden und 24 Minuten am Stück. Die FAI war bei den Flügen des Zephyr in White Sands nicht zugegen.
QinetiQ Limited mit Sitz in London ist eines der führenden Luftfahrttechnologie- und Rüstungsunternehmen Großbritanniens.
Der Zephyr weist eine Spannweite von 18 Metern auf, wiegt jedoch dank des Einsatzes leichter Kohlefaserbauteile lediglich 30 Kilogramm. Tagsüber wird das Flugzeug von Solarenergie angetrieben. Nachts übernehmen Litium-Schwefel-Akkus die Energieversorgung. Unter teils schwierigen Witterungsbedingungen erreichte das Luftfahrzeug eine maximale Höhe von knapp 17.800 Metern.
Der von der verantwortlichen Fédération Aéronautique Internationale (FAI) dokumentierte, offizielle Weltrekord für Dauerflüge unbemannter Fluggeräte wurde am 22. März 2001 vom Northrop Grumman RQ-4A Global Hawk aufgestellt. Die Konstruktion flog 30 Stunden und 24 Minuten am Stück. Die FAI war bei den Flügen des Zephyr in White Sands nicht zugegen.
QinetiQ Limited mit Sitz in London ist eines der führenden Luftfahrttechnologie- und Rüstungsunternehmen Großbritanniens.
Alitalia - an jeden, der interessiert ist
MAILAND - Die italienische Regierung ist weiter bestrebt, bis Ende des Jahres einen Käufer für das staatliche Anteilspaket über 49,9 Prozent an Alitalia zu finden. Nach der gescheiterten Bieterrunde sollen die Aktien nun nochmals direkt potenziellen Investoren - darunter große europäische Fluggesellschaften - sowie "jedem, der interessiert ist" angeboten werden. Dies sagte Alitalia-Vorstand Prato gegenüber italienischen Medien.
Trotz der auch in der Vergangenheit defizitären Ertragslage der Gesellschaft verfüge Alitalia noch über ausreichend Reserven, um ein weiteres Jahr zu fliegen.
Ryanair klagt gegen Übernahmeverbot von Aer Lingus
BRÜSSEL (aero.de, dpa) - Ryanair hat gegen das Verbot der geplanten Übernahme von Aer Lingus durch die Europäische Kommission Einspruch eingelegt. In einer Stellungnahme bezeichnete Ryanair das Ende Juni von den europäischen Wettbewerbshütern verhängte Veto als "unrechtmäßig und politisch motiviert". Jetzt wird das Europäische Gericht Erster Instanz über die Übernahme entscheiden. Ryanair hält bereits einen Anteil von 29.4 Prozent an Aer Lingus.
Die EU-Kommission blockierte den Kauf weiterer Aktien mit einem beispiellosen Veto. Es drohe ein Quasi-Monopol des neuen Verbundes auf den Strecken von und nach Dublin, entschied die Kommission im Juni in Brüssel nach einer siebenmonatigen Wettbewerbsprüfung. Noch nie durchkreuzten die EU-Wettbewerbshüter einen Zusammenschluss in der Luftfahrtbranche.
Die Übernahme hätte die beiden führenden Fluggesellschaften Irlands vereinigt. Im Europaverkehr von und nach Dublin hätten sie einen Anteil von 80 Prozent. Die Kommission befürchtete Nachteile und höhere Preise für die über 14 Millionen Flugpassagiere, die jedes Jahr von und nach Irland fliegen. "Die Konsolidierung der Branche darf nicht auf dem Rücken der Verbraucher geschehen", forderte EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes. Seit 2004 hatte Brüssel keinen Unternehmenszusammenschluss mehr verhindert.
Die niederländische Kommissarin sagt, die angebotenen Konzessionen von Ryanair wie der Verzicht auf Start- und Landerechte (Slots) hätten nicht ausgereicht. Allein auf 22 Irland-Strecken hätte Ryanair/Aer Lingus ein klassisches Monopol. Ein entscheidendes Argument für die Wettbewerbshüter war, dass neue Konkurrenten des fusionierten Unternehmens keine Chancen gehabt hätten. Ryanair sei für "seine aggressiven Vergeltungsmaßnahmen" gegenüber neuen Wettbewerbern bekannt, heißt es in einer für Brüssel ungewöhnlichen Deutlichkeit.
Kroes wies auch das Argument O`Learys zurück, dass vereinigte Unternehmen komme europaweit nur auf einen Marktanteil von fünf Prozent. Es gehe um eine Marktbeherrschung im Irland-Verkehr, sagte sie. Ryanair ist inzwischen mit 40 Millionen Passagieren im Jahr (2006) eine der größten Fluggesellschaften der Welt.
Die Kommission untersuchte in der Luftverkehrsbranche erstmals einen Zusammenschluss von Airlines, die den selben Heimatflughafen - in dem Fall Dublin - haben. In den vergangenen Jahren hatten Zusammenschlüsse von großen Fluglinien in Brüssel wie etwa Air France/KLM oder Lufthansa/Swiss ungeachtet der Größe der beteiligten Unternehmen keine großen Wettbewerbsprobleme bereitet.
Air China erhöht im ersten Halbjahr 2007 den Ertrag um 17 Prozent
PEKING (ots) - Air China gab jetzt sein Zwischenergebnis für das am 30. Juni 2007 abgelaufene Halbjahr bekannt. Die Airline erwirtschaftete in diesem Zeitraum betriebliche Erträge (Erträge aus dem Flugverkehr sowie sonstige betriebliche Erträge) in Höhe von 3,4 Mio. US$ (23.353 Mio. RMB), was einer Steigerung von 17,2% gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Der Nettogewinn belief sich auf 6,7% bzw. 200 Mio. US$ (1.569 Mio. RMB), womit Air China erneut besser abschneidet als sein inländischen Mitbewerber. Der Gewinn pro Aktie verdreifachte sich nahezu: Er stieg um 169%, von 0,049 RMB in der ersten Hälfte des Jahres 2006 auf nunmehr 0,132 RMB.
Der Gesamtpassagierverkehr (verkaufte Passagierkilometer = RPKs) stieg im ersten Halbjahr um 14,4% auf 17,6 Mrd. inländische und 14,2 Mrd. internationale RPKs. Zugleich setzte Air China die Vorbereitungen für den angekündigten Beitritt zur internationalen Star Alliance fort und erfüllt mittlerweile 21 der 57 Anforderungen. Außerdem wurde ein neues Code-Sharing-Abkommen mit der Hongkonger Fluggesellschaft Cathay Pacific Airways geschlossen. Darüber hinaus verstärkte die Airline auch ihre Zusammenarbeit mit Fluggesellschaften wie Lufthansa, United Airlines, Scandinavian Airlines, Air New Zealand, Austrian Airlines und Asiana Airlines (Korea).
Die Airline setzte auch ihre Maßnahmen zur Verbesserung der Servicequalität fort. Dazu zählten Produkt-Upgrades bei den First- und Business-Class-Kabinen in Langstreckenmaschinen sowie gezielte Entwicklungsmaßnahmen an den Flughäfen Peking, Shanghai und Chengdu, den drei Haupt-Drehkreuzen der Airline. Die Marketingaktivitäten in Zusammenhang mit der Pekinger Olympiade 2008, bei der Air China der einzige Airline-Partner ist, schritten zügig voran.
Li Jiaxiang, Chairman von Air China: "Unser Unternehmen hat Marktchancen genützt und die betriebliche Effizienz bemerkenswert gesteigert. Wir machen weiterhin Fortschritte, indem wir unser Hub- und Streckennetz erweitern und die Kundenservice-Systeme verbessern."
Der Gesamtpassagierverkehr (verkaufte Passagierkilometer = RPKs) stieg im ersten Halbjahr um 14,4% auf 17,6 Mrd. inländische und 14,2 Mrd. internationale RPKs. Zugleich setzte Air China die Vorbereitungen für den angekündigten Beitritt zur internationalen Star Alliance fort und erfüllt mittlerweile 21 der 57 Anforderungen. Außerdem wurde ein neues Code-Sharing-Abkommen mit der Hongkonger Fluggesellschaft Cathay Pacific Airways geschlossen. Darüber hinaus verstärkte die Airline auch ihre Zusammenarbeit mit Fluggesellschaften wie Lufthansa, United Airlines, Scandinavian Airlines, Air New Zealand, Austrian Airlines und Asiana Airlines (Korea).
Die Airline setzte auch ihre Maßnahmen zur Verbesserung der Servicequalität fort. Dazu zählten Produkt-Upgrades bei den First- und Business-Class-Kabinen in Langstreckenmaschinen sowie gezielte Entwicklungsmaßnahmen an den Flughäfen Peking, Shanghai und Chengdu, den drei Haupt-Drehkreuzen der Airline. Die Marketingaktivitäten in Zusammenhang mit der Pekinger Olympiade 2008, bei der Air China der einzige Airline-Partner ist, schritten zügig voran.
Li Jiaxiang, Chairman von Air China: "Unser Unternehmen hat Marktchancen genützt und die betriebliche Effizienz bemerkenswert gesteigert. Wir machen weiterhin Fortschritte, indem wir unser Hub- und Streckennetz erweitern und die Kundenservice-Systeme verbessern."
Deutsche Bank stockt Anteil an Air Berlin auf 16 Prozent auf
FRANKFURT/M. - Die Deutsche Bank AG hat am 7. September die Schwelle von 15 Prozent der Stimmrechte an der Air Berlin PLC überschritten. Dies gab die Bank am Dienstag in einer Pflichtmitteilung bekannt. Inzwischen hält die Deutsche Bank 16,36 Prozent an der zweitgrößten deutschen Fluggesellschaft. In den vergangenen Wochen gab es im Börsenumfeld wiederholt Spekulationen, dass Ryanair oder Air France-KLM bei Air Berlin einsteigen könnten und die Deutsche Bank zum Anteilskauf beauftragt haben.
Bereits im Juli und August erhöhte die Deutsche Bank nach und nach Ihre Anteile an der Fluggesellschaft. Ein Air Berlin Sprecher sagte im Juli, dass die Bank "nach unseren Erkenntnissen" zehn Prozent im Fremdauftrag erworben hat. Er konnte aber nicht sagen, ob hinter den Käufen möglicherweise die irische Billigfluggesellschaft Ryanair oder die größte europäische Airline Air France-KLM stehen.
Der Air Berlin Kurs fiel von rund 20 Euro Anfang Mai in den vergangenen Wochen auf den derzeitigen Stand von gut 12 Euro. Am heutigen Tag legte die Aktie im Xetra-Handel zur Eröffnung um mehr als fünf Prozent auf 13 Euro zu, gab dann aber einen Teil der Gewinne wieder ab.
Bereits im Juli und August erhöhte die Deutsche Bank nach und nach Ihre Anteile an der Fluggesellschaft. Ein Air Berlin Sprecher sagte im Juli, dass die Bank "nach unseren Erkenntnissen" zehn Prozent im Fremdauftrag erworben hat. Er konnte aber nicht sagen, ob hinter den Käufen möglicherweise die irische Billigfluggesellschaft Ryanair oder die größte europäische Airline Air France-KLM stehen.
Der Air Berlin Kurs fiel von rund 20 Euro Anfang Mai in den vergangenen Wochen auf den derzeitigen Stand von gut 12 Euro. Am heutigen Tag legte die Aktie im Xetra-Handel zur Eröffnung um mehr als fünf Prozent auf 13 Euro zu, gab dann aber einen Teil der Gewinne wieder ab.
InterSky will Verbindungen ab Graz ausbauen
GRAZ - Immer mehr Passagiere nutzen die InterSky- Flugverbindungen von Graz nach Berlin und nach Friedrichshafen am Bodensee. „Geht die Entwicklung so weiter, könnten schon 2008 zusätzliche Verbindungen in den Flugplan aufgenommen werden“, kündigt Geschäftsführer Claus Bernatzik (Foto) an.
Seit Anfang 2005 bedient InterSky die Strecke Graz-Friedrichshafen, im Herbst 2006 kam die Strecke nach Berlin-Tempelhof dazu. Vier Mal pro Woche - Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag - kommt man so in gut eineinhalb Stunden in die deutsche Hauptstadt oder in etwas mehr als einer Stunde an den Bodensee.
Die stark steigenden Passagierzahlen bestätigen diesen Schritt: 2007 erwartet die Regionalfluggesellschaft etwa 24.000 Passagiere von und nach Graz. Das ist ein Plus von rund 60 Prozent. „Hoch zufrieden“ zeigt sich InterSky-Geschäftsführer Claus Bernatzik mit dieser Entwicklung.
Ab dem Frühjahr 2008 will InterSky den Flugplan weiter verdichten. Bis dahin will die Regionalfluggesellschaft ein viertes Flugzeug in Dienst stellen - wiederum eine komfortable 50-sitzige Dash 8-300 Quiet. „Wir können uns sogar tägliche Verbindungen nach Berlin und Friedrichshafen vorstellen, das wird derzeit aber noch evaluiert“, so Bernatzik.
Seit Anfang 2005 bedient InterSky die Strecke Graz-Friedrichshafen, im Herbst 2006 kam die Strecke nach Berlin-Tempelhof dazu. Vier Mal pro Woche - Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag - kommt man so in gut eineinhalb Stunden in die deutsche Hauptstadt oder in etwas mehr als einer Stunde an den Bodensee.
Die stark steigenden Passagierzahlen bestätigen diesen Schritt: 2007 erwartet die Regionalfluggesellschaft etwa 24.000 Passagiere von und nach Graz. Das ist ein Plus von rund 60 Prozent. „Hoch zufrieden“ zeigt sich InterSky-Geschäftsführer Claus Bernatzik mit dieser Entwicklung.
Ab dem Frühjahr 2008 will InterSky den Flugplan weiter verdichten. Bis dahin will die Regionalfluggesellschaft ein viertes Flugzeug in Dienst stellen - wiederum eine komfortable 50-sitzige Dash 8-300 Quiet. „Wir können uns sogar tägliche Verbindungen nach Berlin und Friedrichshafen vorstellen, das wird derzeit aber noch evaluiert“, so Bernatzik.
Flughafen in Ho-Chi-Minh-Stadt: Neues internationales Terminal eröffnet
FRANKFURT/M. - Das neue internationale Terminal 2 am Flughafen Tan Son Nhat in Ho-Chi-Minh-Stadt ist eröffnet. Zone A und B stehen Vietnam Airlines für Abfertigungs- und Landungsformalitäten ihrer internationalen Flüge zur Verfügung. Alle anderen Inlandsflüge der vietnamesischen Fluggesellschaft werden weiterhin im Terminal 1 abgefertigt. Im brandneuen Terminal 2 ist Vietnam Airlines außerdem mit einer Business Lounge vertreten, die mit einem bequemen und modernen Business- und Kommunikationsbereich ausgestattet ist und allen Business Class Passagieren einen Premium-Service bietet.
Terminal 2 verfügt über eine Gesamtfläche von 92.920 m², vier Ebenen und acht Fluggastbrücken. Die moderne Einrichtung beschleunigt Check-in- und Zoll-Formalitäten und macht damit das Reisen auf Langstrecken noch bequemer.
Ho-Chi-Minh-Stadt ist neben Hanoi das zweite Drehkreuz von Vietnam Airlines in Vietnam. Zweimal pro Woche fliegt die vietnamesische Fluggesellschaft nonstop von Frankfurt aus in die Wirtschaftsmetropole des Landes. Von Ho-Chi-Minh-Stadt aus bietet die Airline Anschlussverbindungen zu mehr als 30 Destinationen im In- und Ausland.
ACG bestellt 25 weitere Airbus A320
TOULOUSE - Die US Leasinggesellschaft Aviation Capital Group (ACG) hat bei Airbus 25 weitere A320 bestellt. Der Auftrag hat einen Listenpreiswert von rund 1,75 Milliarden US Dollar. Das Unternehmen hatte erst im April 20 Flugzeuge der A320-Familie fest in Auftrag gegeben. Die Bestellung umfasste vier A319, 14 A320 und zwei A321. Ebenfalls im April gab ACG eine Order über 15 Boeing 737 und fünf 787 bekannt.
ACG, eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Pacific LifeCorp, hat schon heute mehr als 70 Airbus-Flugzeuge der A320-Familie in ihrem Portfolio.
ACG, eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Pacific LifeCorp, hat schon heute mehr als 70 Airbus-Flugzeuge der A320-Familie in ihrem Portfolio.
Finmeccanica: schwierige Verhandlungen mit Airbus
MAILAND - Finmeccanica Geschäftsführer Giorgio Zappa hat die Verhandlungen mit Airbus über eine Beteiligung des italienischen Luftfahrtkonzerns an der Entwicklung des A350 XWB als "schwierig" bezeichnet. Die anstehende Ausgliederung von Airbuswerken aus dem Unternehmensverbund sowie Änderungen in der Gesellschafterstruktur der EADS würden die Festlegung eines Beteiligungsrahmens erschweren.
Finmeccanica könne daher aktuell nicht sagen, wann die Verhandlungen abgeschlossen sein werden. Zappa unterstrich jedoch das weiter bestehende Interesse seines Konzerns an einem Engagement im A350 XWB Programm. Erst Ende vergangenen Monats kündigte Finmeccanica überraschend an, die angestrebte Entwicklungsbeteiligung am A350 XWB von ursprünglich bis zu zehn Prozent auf nur noch drei bis vier Prozent zu reduzieren.
Finmeccanica Vorstand Guarguaglini begründete das strategische Umdenken seines Konzerns mit einer vorangegangenen internen Neugewichtung des Eigenbeitrags von EADS und Airbus im Entwicklungsprogramm. EADS schätzt den Kapitalbedarf zur Realisierung des A350 XWB Projekts bis zur Marktreife des Flugzeugs auf 10 bis 12 Milliarden US Dollar. Die Europäer hatten im vergangenen Jahr mehrere Finanzierungsoptionen geprüft.
Nur einen Tag nach Veröffentlichung des Beschlusses der Finmeccanica gab deren Tochterunternehmen Alenia Aeronautica bekannt, eine Erweiterung der Kapazitäten in der Fertigung von Rumpfbaugruppen für die Boeing 787 zu prüfen.
Unterdessen stellte Airbus Anfang des Monats in Hongkong einen chinesischen Entwicklungspartner vor (aero.de berichtete). Airbus wird Anteile am A350 XWB Projekt an die China Aviation Industry Corporation (AVIC) abgeben. Die 1999 in zwei unabhängige Untersparten aufgeteilte AVIC werde eine fünfprozentige Entwicklungsbeteiligung im A350 XWB Programm erhalten. Ein entsprechender Vertrag soll noch in diesem Jahr geschlossen werden.
Das Zulieferunternehmen wird Baugruppen für die Produktion des neuen Langstreckenflugzeugs fertigen und vorfinanzieren, sagte Airbus China-Vorstand Barron. Im Gegenzug erhält die AVIC eine Renditebeteiligung von fünf Prozent aus den Projekterlösen.
Finmeccanica könne daher aktuell nicht sagen, wann die Verhandlungen abgeschlossen sein werden. Zappa unterstrich jedoch das weiter bestehende Interesse seines Konzerns an einem Engagement im A350 XWB Programm. Erst Ende vergangenen Monats kündigte Finmeccanica überraschend an, die angestrebte Entwicklungsbeteiligung am A350 XWB von ursprünglich bis zu zehn Prozent auf nur noch drei bis vier Prozent zu reduzieren.
Finmeccanica Vorstand Guarguaglini begründete das strategische Umdenken seines Konzerns mit einer vorangegangenen internen Neugewichtung des Eigenbeitrags von EADS und Airbus im Entwicklungsprogramm. EADS schätzt den Kapitalbedarf zur Realisierung des A350 XWB Projekts bis zur Marktreife des Flugzeugs auf 10 bis 12 Milliarden US Dollar. Die Europäer hatten im vergangenen Jahr mehrere Finanzierungsoptionen geprüft.
Nur einen Tag nach Veröffentlichung des Beschlusses der Finmeccanica gab deren Tochterunternehmen Alenia Aeronautica bekannt, eine Erweiterung der Kapazitäten in der Fertigung von Rumpfbaugruppen für die Boeing 787 zu prüfen.
Unterdessen stellte Airbus Anfang des Monats in Hongkong einen chinesischen Entwicklungspartner vor (aero.de berichtete). Airbus wird Anteile am A350 XWB Projekt an die China Aviation Industry Corporation (AVIC) abgeben. Die 1999 in zwei unabhängige Untersparten aufgeteilte AVIC werde eine fünfprozentige Entwicklungsbeteiligung im A350 XWB Programm erhalten. Ein entsprechender Vertrag soll noch in diesem Jahr geschlossen werden.
Das Zulieferunternehmen wird Baugruppen für die Produktion des neuen Langstreckenflugzeugs fertigen und vorfinanzieren, sagte Airbus China-Vorstand Barron. Im Gegenzug erhält die AVIC eine Renditebeteiligung von fünf Prozent aus den Projekterlösen.
Lufthansa und DHL wollen am 20. September über Joint Venture informieren
FRANKFURT/M. - Wie heute bekannt wurde, wollen Lufthansa Cargo und DHL am 20. September Details zu ihrem geplanten Joint Venture nennen. Die Unternehmen luden zu einer Pressekonferenz nach Frankfurt ein, an der auch Lufthansa-Chef Wolfgang Mayrhuber und Post-Chef Klaus Zumwinkel teilnehmen wollen. Die Lufthansa-Tochter und der Logistikdienstleister planen in naher Zukunft eine gemeinsame Frachtfluggesellschaft. Wie Sprecher beider Unternehmen bestätigten, wurde ein entsprechender Antrag bereits beim Bundeskartellamt eingereicht.
Einem früheren Bericht der Tageszeitung "Die Welt" zufolge soll das Joint Venture eine interkontinentale Cargoflotte betreiben, mit der sowohl zeitkritische Kuriersendungen als auch klassische Luftfracht zu Zielen in Nordamerika, Ostasien und dem Nahen Osten befördert werden. An der neuen Gesellschaft, die nach Angaben der Zeitung im Jahr 2009 an den Start gehen wird, wollen sich beide Parteien paritätisch mit jeweils 50 Prozent der Anteile beteiligen. Als operative Basis sei der Flughafen Leipzig/Halle vorgesehen, wo DHL derzeit das zentrale europäisches Sortier- und Verteilzentrum für Expresssendungen errichten lässt.
Einem früheren Bericht der Tageszeitung "Die Welt" zufolge soll das Joint Venture eine interkontinentale Cargoflotte betreiben, mit der sowohl zeitkritische Kuriersendungen als auch klassische Luftfracht zu Zielen in Nordamerika, Ostasien und dem Nahen Osten befördert werden. An der neuen Gesellschaft, die nach Angaben der Zeitung im Jahr 2009 an den Start gehen wird, wollen sich beide Parteien paritätisch mit jeweils 50 Prozent der Anteile beteiligen. Als operative Basis sei der Flughafen Leipzig/Halle vorgesehen, wo DHL derzeit das zentrale europäisches Sortier- und Verteilzentrum für Expresssendungen errichten lässt.
Zeitung: A400M verspätet sich möglicherweise noch mehr
PARIS / BREMEN - Die Auslieferung des Airbus Militärtransporters A400M wird sich entgegen offizieller Aussagen des Konzerns möglicherweise doch noch weiter verzögern. Der französische Verteidigungsminister Herve Morin sagte der Zeitung "La Tribune" (Montagsausgabe), dass das Flugzeug erst mit einer leichten Verspätung den Streitkräften zur Verfügung stehen wird. Das Flugzeug soll den derzeitigen Planungen zufolge Ende 2009 in Dienst gestellt werden.
Im Juli musste EADS erstmals Verzögerungen beim A400M-Programm einräumen. Der Termin für den Erstflug wurde daraufhin von April auf Sommer 2008 verschoben worden. Verantwortlich dafür sollen noch zu lösende Probleme mit den Triebwerken sein. Die Übergabe der ersten Maschinen an die französische Luftwaffe ist ein Jahr nach dem Erstflug vorgesehen.
Mitte August wurde im Airbus-Werk Bremen der erste Rumpf für die Serienproduktion an die Endmontage im spanischen Sevilla übergeben. Dabei erklärte der Airbus-Programmleiter Deutschland, Thilo Liebig, noch, dass nunmehr "keine weiteren Verzögerungen abzusehen" seien.
Bislang liegen für den A400M 195 Bestellungen vor. Nach dem Erstkunden, der französischen Luftwaffe, sollen an die Bundeswehr ab 2010 insgesamt 60 Maschinen geliefert werden. Sie waren 2003 für 8,3 Milliarden Euro geordert worden. Mit bis zu 37 Tonnen Frachtvolumen gilt die A400M als Zwischengröße bei militärischen Transportern. Der Verbrauch soll um 20 Prozent unter dem vergleichbarer Maschinen wie der C-130 Hercules von Lockheed Martin liegen.
Silverjet will US-Verbindungen ausbauen
FRANKFURT/M. - Die britische Silverjet (Flyjet Limited) sucht nach einem Kooperationspartner für die Strecke London - Newark. Dies meldet der "Sunday Telegraph" unter Berufung auf Branchenkreise. Silverjet bietet mit derzeit zwei Boeing 767-200 reine Business- und FirstClass Flüge an den Newark Liberty International Airport an. Die Flotte der Airline soll bis März nächsten Jahres auf fünf Maschinen ausgebaut werden.
Die Gesellschaft wird ihre Flugfrequenz nach Newark steigern und wolle daher eine strategische Partnerschaft mit einer großen europäischen Airline eingehen, die über Start- und Landerechte am Flughafen London Heathrow verfügt. In Frage käme auch eine Zusammenarbeit mit der Deutschen Lufthansa. Die Lufthansa wies den Bericht indes gegenüber aero.de als Spekulation vor dem Hintergrund des Open Skies Abkommens zurück.
Die Gesellschaft wird ihre Flugfrequenz nach Newark steigern und wolle daher eine strategische Partnerschaft mit einer großen europäischen Airline eingehen, die über Start- und Landerechte am Flughafen London Heathrow verfügt. In Frage käme auch eine Zusammenarbeit mit der Deutschen Lufthansa. Die Lufthansa wies den Bericht indes gegenüber aero.de als Spekulation vor dem Hintergrund des Open Skies Abkommens zurück.
EADS holt Nicht-Europäer in den Verwaltungsrat
MÜNCHEN - Der europäische Luftfahrt- und Rüstungskonzern EADS plant einem Zeitungsbericht zufolge offenbar die Berufung von Vertretern aus verschiedenen nicht-europäischen Ländern in seinen Verwaltungsrat (Board of Directors). Wie die "Financial Times Deutschland" in ihrer Montagsausgabe berichtet, sollen die Aktionären auf der anstehenden außerordentlichen Hauptversammlung darüber abstimmen. Dies sagte der neue alleinige Verwaltungsratsvorsitzende Rüdiger Grube dem Blatt.
EADS will je einen Vertreter aus Großbritannien, Indien, dem Großraum China und wahrscheinlich Dubai in das oberste Kontrollgremium aufnehmen. Diese sollen sowohl die Wachstumsmärkte für den Konzern und die Branche als auch die internationalen Investoren repräsentieren, berichtet die Zeitung. Ein Vertreter aus Nordamerika ist allerdings nicht vorgesehen. Im Vergleich zu Boeing hätte EADS mit der Neubesetzung einen deutlich internationaler ausgerichteten Verwaltungsrat, da im zwölfköpfigen Gremium des US-Konzerns fast ausschließlich Amerikaner sitzen.
EADS will je einen Vertreter aus Großbritannien, Indien, dem Großraum China und wahrscheinlich Dubai in das oberste Kontrollgremium aufnehmen. Diese sollen sowohl die Wachstumsmärkte für den Konzern und die Branche als auch die internationalen Investoren repräsentieren, berichtet die Zeitung. Ein Vertreter aus Nordamerika ist allerdings nicht vorgesehen. Im Vergleich zu Boeing hätte EADS mit der Neubesetzung einen deutlich internationaler ausgerichteten Verwaltungsrat, da im zwölfköpfigen Gremium des US-Konzerns fast ausschließlich Amerikaner sitzen.
Ralf Teckentrup ist neuer Präsident des BDF
BERLIN - Der Bundesverband der Deutschen Fluggesellschaften (BDF) hat einen neuen Präsidenten: Ralf Teckentrup, Geschäftsführer der Condor Flugdienst GmbH und Mitglied des Vorstandes der Thomas Cook AG, wurde am vergangenen Freitag in Berlin einstimmig in das höchste Amt des Verbandes gewählt. Der 49 Jährige tritt damit die Nachfolge von Air-Berlin-Chef Joachim Hunold an.
„Der Luftverkehr muss in Deutschland eine Wachstumsbranche bleiben: Für dieses Ziel setzt sich der BDF ein. Ich freue mich auf diese verantwortungsvolle Aufgabe“, sagte Ralf Teckentrup. Der Airline-Manager hob gleichzeitig die Leistung von Joachim Hunold hervor, der den Verband seit 2003 führte und grundlegend modernisiert hat. Hunold hatte bereits bei seiner Wiederwahl angekündigt, das Amt im Jahr 2007 abzugeben.
Ralf Teckentrup wurde am 11. November 1957 geboren. Neben seiner Tätigkeit als Vorsitzender der Condor-Geschäftsführung ist der gelernte Wirtschaftsingenieur Vorstandsmitglied der Thomas Cook AG. Zusätzlich zu seiner Airline-Tätigkeit zeichnet er bei der Thomas Cook AG für den Einkauf und die IT verantwortlich. Für seine Leistungen bei der Sanierung von Condor wurde Teckentrup im vergangenen Jahr zum Tourismus-Manager des Jahres gekürt.
Der Bundesverband der Deutschen Fluggesellschaften (BDF) vertritt die Interessen der deutschen Linien-, Charter- und Low Cost-Carrier gegenüber Wirtschaft und Politik. Die Verbandsmitglieder gehören zu den weltweit sichersten Fluggesellschaften. Sie befördern jährlich 100 Millionen Passagiere. Dabei kommen mehr als 500 moderne Flugzeuge zum Einsatz. In Summe beschäftigen die BDF-Fluggesellschaften über 100.000 Mitarbeiter.
Boeing testet mobile Raketenabwehr mit umgebauter 747-400F
SEATTLE - Die Boeing Rüstungssparte Integrated Defense Systems hat einen ersten Testlauf mit dem neuen mobilen Raketenabwehrsystem "Airborne" durchgeführt. Bereits am 23. August startete von der kalifornischen Edwards Air Force Base eine umgebaute Boeing 747-400F mit einem Laseraufsatz an der Nase. Mit der Technologie sollen feindliche Interkontinentalraketen kurz nach dem Abschuss über einen von Northrop Grumman entwickelten Sauerstoff-Jod Laser zerstört werden.
Der erste Test sei erfolgreich verlaufen. Die Crew habe ein vorbereitetes Ziel identifiziert und mit einem schwachen Laser anvisieren können. Der später zum Einsatz kommende Laser kann Ziele aus über 400 Kilometern Entfernung zerstören. Wenngleich die mobile Flugkörperabwehr als wirtschaftlicher gilt als Entwicklung und Unterhaltung des satellitengestützen Raketenabwehrsystems, an dem die USA ebenfalls arbeiten, so steht die Effektivität des Systems noch in Frage.
Ein mit der Technologie ausgestattetes Flugzeug müsste immer noch verhältnismäßig nahe an das Ziel heranrücken. Zudem kann eine Rakete nur in ihrer Startphase durch den Laserstrahl zerstört werden. Die Crew im Flugzeug hat damit im Durchschnitt weniger als drei Minuten Zeit, ihr Ziel auszumachen und zu reagieren.
Der erste Test sei erfolgreich verlaufen. Die Crew habe ein vorbereitetes Ziel identifiziert und mit einem schwachen Laser anvisieren können. Der später zum Einsatz kommende Laser kann Ziele aus über 400 Kilometern Entfernung zerstören. Wenngleich die mobile Flugkörperabwehr als wirtschaftlicher gilt als Entwicklung und Unterhaltung des satellitengestützen Raketenabwehrsystems, an dem die USA ebenfalls arbeiten, so steht die Effektivität des Systems noch in Frage.
Ein mit der Technologie ausgestattetes Flugzeug müsste immer noch verhältnismäßig nahe an das Ziel heranrücken. Zudem kann eine Rakete nur in ihrer Startphase durch den Laserstrahl zerstört werden. Die Crew im Flugzeug hat damit im Durchschnitt weniger als drei Minuten Zeit, ihr Ziel auszumachen und zu reagieren.
Sukhoi Superjet 100 feiert noch im September Premiere
KOMSOMOLSK AM AMUR - Sukhoi wird den Superjet 100 am 26. September offiziell vorstellen. Dies gab der russische Flugzeugbauer zum Wochenende bekannt. Sukhoi hat die Maschine in einem internationalen Konsortium konstruiert. An der Entwicklung des Regionaljet waren neben Boeing auch Thales, Snecma, Liebherr Aerospace, Goodrich und Honeywell beteiligt. Für die zunächst in zwei Ausbaustufen angebotene Maschine liegen bereits 100 Festbestellungen vor.
Der Sukhoi Superjet soll eine Betriebsgeschwindigkeit von 900 Stundenkilometern erreichen. Sukhoi verspricht zudem eine hohe Wirtschaftlichkeit des unter Einsatz von Verbundwerkstoffen gefertigten Modells. Mit geringen Umschulungskosten für das Flugpersonal, optimierten Wartungsanforderungen sowie günstigem Treibstoffverbrauch soll das Flugzeug auch Kunden aus dem Westen gewinnen.
Preislich wird der Superjet 100 ohnehin deutlich günstiger zu haben sein, als vergleichbare Modelle der Konkurrenz. Sukhoi wird für das neue Flugzeug rund 26 bis 28 Millionen US Dollar verlangen. Eine Embraer 190 kostet nach Listenpreis indes schon 32,5 Millionen US Dollar, Bombardiers CRJ 1000 47 Millionen US Dollar.
Fortschrittlich auch die lange Betriebsdauer des Superjet 100. Während im Marktsegment des Flugzeugs die durchschnittliche Betriebsdauer einer Maschine bei 30.000 Stunden liegt, soll der Superjet 100 seinen Betreibern durch die Verwendung wenig verschleißanfälliger Materialien einen Einsatz über 70.000 Stunden ermöglichen.
Der Erstflug des als Nachfolger für die russischen Modelle Tupolew Tu-134 und Jakowlew Jak-42 geltenden Flugzeugs soll noch Ende diesen Jahres erfolgen. Ab November 2008 will Aeroflot die erste Maschine einsetzen.
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